Zu meiner Person

Mein Name ist Axel Schrauder (Jahrgang 1966), ich bin glücklich verheiratet und stolzer Papa von 2 tollen "Kindern" (Lisa 15 und Tom 21 Jahre alt). 
Privat bin ich ein lebensfroher Mensch, bin gerne auf Reisen und bewege mich am liebsten in der freien Natur.
Nach meinem Abitur wollte ich zuerst Lehrer werden.

Ich bemerkte im Studium aber schnell, dass dies nicht mein Weg ist.

Athlet & Sportler 
Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich aktiv Handball gespielt. 
Mit meinem Verein CSG Erlangen war ich sehr erfolgreich:
U.a. 2x deutscher Jugendmeister und habe 
jahrelang in der 2. Bundesliga gespielt.

Bis heute mache ich viel Sport.
Mit dem Mountainbike, meinen Laufschuhen, beim Bergwandern, beim funktionellen Training und in der Arbeit an meinen Faszien halte ich mich geschmeidig und fit.

Vom Sportphysiotherapeut zum "Begreifen" von Menschen

Die faszinierende Arbeit unserer Sportphysiotherapeuten während meiner Zeit als Handballspieler hat mich inspiriert Sportpysiotherapeut zu werden.  
Gleich nach der Ausbildung eröffnete ich eine Privatpraxis, denn ich wollte mir für meine Patienten mehr Zeit nehmen, als das in den Kassenpraxen üblich war. 

In den folgenden Jahren betreute ich neben meiner selbständigen Arbeit diverse Spitzensportler und Nationalmannschaften. 

 

1995 begann ich (nach vielen anderen Fortbildungen) eine 6- jährige Ausbildung zum Osteopath, die ich 2001 mit dem D.O. abgeschlossen habe.
1996 absolvierte ich die staatliche Prüfung zum Heilpraktiker, kurz darauf eine Ausbildung zum Coach, denn ich wurde immer öfter eingeladen meine Kenntnisse auch in Teams oder Unternehmen weiterzugeben.

Therapieerfahrung & Coaching - Empathie, Krisen & Führungsqualität

In den Jahren 2002 bis 2007 habe ich nach meinem Umzug in den Süden Münchens meine Praxistätigkeit eingestellt und nur von meiner Arbeit als Coach für Führungskräfte und Teams von Unternehmen gelebt.

 

Trotz meiner Qualitäten als Mensch, Therapeut und Coach habe ich tiefe Krisen erlebt.
Diese waren für mich Einladungen, die Tiefe und Schattenseiten in mir (und allen Menschen) kennenzulernen.

Seit diesen schweren Zeiten habe ich sehr kompetente Begleiter und Therapeuten an meiner Seite.

Drei Jahre Psychotherapie haben mir gezeigt, dass ich von mir selbst nicht viel wußte und mir u.a. Wege gezeigt, meine Erfahrungen aus der Kindheit aufzuarbeiten.
Die Arbeit an meinen Traumatas hat mich sehr bewegt und so habe ich später viel Zeit und Herzblut in meine Ausbildung im Umgang mit Trauma und in körperorientierte psychologische Arbeit investiert.

 

Dies hat mich auch dazu gebracht, wieder eine neue Form einer Praxis zu eröffnen:

So habe ich mich 2007 in meiner Praxistätigkeit auf die Behandlung von Kindern, deren Eltern und die Begleitung von Erwachsenen auf dem Weg zu sich selbst spezialisiert.
Die Arbeit mit Kindern erfordert neben der reinen Behandlung viel persönliche Erfahrung, u.a. umfassende Kenntnisse um frühkindliche Prägungen in Schwangerschaft und Geburt, sowie systemische Ansätze durch Probleme im familiären Umfeld und der Partnerschaft der Eltern.

Auch die Begleitung von Erwachsenen ist sehr vielschichtig:

  • persönliche Ressourcen entdecken und fördern
  • Symptome des Körpers (Lebens) verstehen lernen, z.B. durch tiefenpsychologischer Körperarbeit
  • Bedürfnisse, Muster & Prägungen aus der Vergangenheit erkennen und verändern
  • Zeitmanagement in Kombination mit persönlicher (Neu-) Ausrichtung
  • Visionen und Träume leben
  • ...

Diese Komplexität und Verschiedenartigkeit in der Arbeit mit Menschen lässt mich bis heute ständig dazulernen.

Hero's Journey - Mein Weg zu mir

In den letzten Jahren hat der Hintergrund des "Heros Journey" (Heldenreise nach Joseph Campbell) und des "Council" mein Leben und Arbeiten sehr verändert.

Ich bin sehr dankbar, dass mich mein Weg zur Hero's-Journey-Foundation nach Amerika geführt hat.

Deren professionelle Art mit den Tiefen und der Vielschichtigkeit des Menschen (und Gruppen) umzugehen hat mich tief beeindruckt.

Dort habe ich gelernt meine innere "Natur" kennenzulernen, mich in Gemeinschaft meinen Ängsten und Stärken zu stellen, an und über meine Grenzen zu gehen, die Intensitäten des Lebens (Krisen, Traumata, usw.) mit anderen offen zu teilen und innerhalb von Gruppen, Rituale und Zeremonien zu gestalten.

Der "Hero's Journey" (Heldenreise) ist der Weg auf dem wir uns alle befinden.

Jeder von uns ist auf seine/ihre Weise auf dem Weg ins Leben oder zu sich selbst.

Was uns unterscheidet ist die Art, wie wir gelernt haben, diesen Weg zu leben oder kreativ zu gestalten.

Mit Bewusstsein, Mut und Kreativität ist jederzeit möglich, über sich selbst hinaus zu wachsen und so der Held des eigenen Lebens zu werden.

Narrenfreiheit - Mein Weg in die Freiheit

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Archetypen, also den psychischen Grundstrukturen menschlicher Denk- und Handlungsmuster.
Es gibt viele dieser Archetypen, doch mich inspiriert am meisten die Kreativität, Vielschichtigkeit und Freiheit des "Fools".

Der Archetyp des Narren hat nichts mit "Faschingsjecken" zu tun!

Schon früher war der Hofnarr der Berater des Königs.

Der Narr vermittelt Freude am Leben, ist hellwach, lässt sich nicht in Schemen sperren und hält auf vielfältige Art und Weise sich selbst und anderen immer wieder einen Spiegel vor.

So ist er auch für mich selbst und meine Arbeit als Coach eine große Hilfe auf dem Weg in die Freiheit.

Meditation, Qi gong, Kung Fu & Bogenschiessen

Nach meiner Beendigung des Leistungssportes Handball kam ich 1993 mit der Faszination des Tai Chi und Qi gong in Berührung. Seither hatte ich renommierte Lehrer, u.a. Ping Liong Tjoa (Stuttgart), Toyo Kobayashi (München) und Shaolin- Großmeister Shi Yan Hai (Aufenthalt im Shaolin- Kloster 2008).
Seit 1997 integriere ich die Achtsamkeit und den bewussten Umgang mit sich selbst & dem eigenen Körper in meine Arbeit und Workshops.

Die jahrelange Zusammenarbeit mit den Shaolin- Mönchen prägt meine Arbeit bis heute, denn deren Präsenz, Power und Fähigkeit Energie bewusst zu bündeln haben mich sehr beeindruckt.